#SPINDGESPRÄCHE: Neuer #Podcast zu #Sport bei #Krankheit

Krankheit und Sport schließen sich nicht aus. Ganz im Gegenteil! Sport kann sogar als Therapie eingesetzt werden. In der neuen Episode erklären wir alles dazu und präsentieren auch eigene wissenschaftliche Erkenntnisse zu Brustkrebs und Sport.

#LongCovid: Bericht einer Betroffenen aus @zeitonline

In der Onlineausgabe der Wochenzeitschrift DIE ZEIT ist ein spannender Artikel einer an #LongCovid leidenden Journalistin veröffentlicht. Einmal mehr ein Zeugnis für die Schwere dieses Krankheitsbildes. Wer betroffen ist und die Forschung an #LongCovid unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen an de CoSmo-S Studie teilzunehmen.

ACP Therapie bei akuten und chronischen Sportverletzungen

Bei Verletzungenvon Sehnen, Bändern und Muskeln kann die Heilung durch Autologes Conditioniertes Plasma (ACP) unterstützt werden.

ACP ist körpereigenes Blutplasma, welches durch eine spezielle Herstellung gewonnen wird. Dafür werden ca. 15 ml Blut aus der Armvenen entnommen. In einem zweiten Schritt wird das ACP mittels einer Zentrifuge von den restlichen Blutbestandteilen getrennt. In dem so gewonnen Überstand (Plasma) sind die körpereigenen Wachstumsfaktoren konzentriert und werden dann in die betroffene Körperpartie injiziert. Großer Vorteil dieser Methode besteht darin, dass so gut wie keine Nebenwirkungen auftreten (körpereigene Wachstumsfaktoren).  Es werden in der Regel drei bis fünf Injektionen in wöchentlichen Abständen durchgeführt. Die Behandlung wird gut vertragen. Direkt nach der Behandlung kann es kurzfristig zur Verschlimmerung der Beschwerden kommen. Dies ist Zeichen der Heilungsreaktion und zeigt die Wirksamkeit der Therapie.

Anwendungsgebiete:

  • Sehnen- und Sehnenansatzentzündungen wie z.B. bei Achillodynien, Patellaspitzenyndrom, Tennis-und Golferellenbogen, Verletzungen an den Sehnen der Schulter
  • Schmerzhafte leichte bis mittelschwere Arthrosen (Grad I-III)
  • Muskelverletzungen und Bandläsionen

Ziele der ACP Therapie:

  • Wiederaufbau des verletzen Gewebes
  • Hemmung von schmerzhaften Entzündungsvorgängen
  • Verbesserung der Beweglichkeit
  • Reduzierung von Schmerzmitteln mit eventuellen Nebenwirkungen

Behandlungsablauf:

  • Blutentnahme aus der Armvene
  • Trennverfahren zur Gewinnung der körpereigenen Wirkstoffe in konzentrierter Form
  • Injektion dieser Wirkstoffe in die betroffene Region
  • In der Regel drei Injektionen in Abstand von einer Woche

Die Sportmedizin Ulm verfügt über die Infrastruktur für die Anwendung dieser Methode. Termine können über die Ambulanz vereinbart werden.

#SPINDGESPRÄCHE: Episode zu #LongCOVID

In dieser Episode beschäftigen sich Achim und Johannes mit einem Thema, dass ihren Arbeitsalltag zunehmend stärker prägt. Die möglichen Langzeitfolgen einer COVID-19 Erkrankung. Auch wenn man nicht zu einer der vieldiskutierten Risikogruppen gehört kann die Erkrankung schwere Folgen haben.

Als Sportmedizin Ulm fühlen wir uns allen Patienten*innen mit #LongCovid verpflichtet. Dies gilt in besonderem Maße für sportlich aktive Menschen. Vor diesem Hintergrund beteiligen wir uns auch an klinischen Studien. Wer an #LongCovid leidet und Interesse an der Studie hat findet hier weitere Informationen

Wie immer freut sich das Team Spindgespräche über Anregungen, Fragen und Feedback an podcast@spindgespraeche.de

Entzündungshemmende Ernährung

Antientzündliche Ernährung ist ein spannendes Forschungsfeld. Eine besondere Bedeutung kommen Vitaminen und anderen Inhaltsstoffen unserer Ernährung zu. Die „Ernährungs-Docs“ des @ndr haben eine schöne Übersicht zu der Thematik erstellt. Diese findet ihr hier. Mehr zum Thema Ernährung gibt es auch in unserem Podcast SPINDGESPRÄCHE. Hört gerne rein – überall wo es Podcasts gibt!

Sportmythos: Schadet kalte Luft den Bronchien?

Berggipfel

Nach den frühlingshaften Temperaturen ist es wieder kalt geworden in Deutschland. Manch einer benutzt dies als Ausrede um vor sportlicher Aktivität zu kneifen, denn kalte Luft schade ja den Bronchien. Stimmt das?

Ja, aber nur unter gewissen Bedingungen. Für gesunde Menschen gibt es bei mäßig niedrigen Temperaturen keinen Grund auf Sport an der frischen Luft zu verzichten. Allerdings reizt kalte Luft Bronchien und Schleimhäute, Reizhusten kann die Folge sein. Deswegen sollte das Training langsam begonnen und das Tempo gedrosselt werden. Aufhören sollte man mit dem Sport spätestens dann, wenn Schmerzen bei der Atmung auftreten. Die Schmerzen können auf eine leichte Entzündung hinweisen.

Bei tiefen Minustemperaturen (spätestens ab unter -15 °C) sollte nicht mehr draußen trainiert werden, da eine ausreichende Erwärmung der Atemluft nicht mehr möglich ist. Menschen mit Vorerkrankungen (z.B. Asthma bronchiale) sollten auch bei milderen Minustemperaturen Sport an der frischen Luft meiden. Im Leistungssport wird übrigens mit speziellen Atemwärmern der Problematik begegnet.

Studie zu #LongCovid und Sport

In Deutschland wird derzeit viel über die dritte Welle diskutiert. Vergessen wird in diesem Zusammenhang aber oft die Anzahl der #LongCovid-Patienten*innen deren Zahl ebenfalls kontinuierlich zunimmt. Im Vergleich zum akuten Geschehen befinden wir uns bei #LongCovid eher noch in der ersten Welle.

Als Sportmedizin Ulm fühlen wir uns allen Patienten*innen mit #LongCovid verpflichtet. Dies gilt in besonderem Maße für sportlich aktive Menschen. Vor diesem Hintergrund beteiligen wir uns auch an klinischen Studien. Wer an #LongCovid leidet und Interesse an der Studie hat findet hier weitere Informationen.

Ulm wird Standort des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendgesundheit

Großartiger Erfolg für die Ulmer Bemühungen um Prävention im Kindesalter. Als Sportmedizin Ulm sind wir Stolz ein Teil des neuen Zentrums zu sein.

Hier eine Auswahl des Medienechos für alle Interessierten: Pressemitteilung, SWR, Südwest Presse, Schwäbische Zeitung und Donau 3 FM