#Coronavirus: Schadet #Sport mit #Maske?

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COVID-19 beeinflusst das Leben von uns allen. Dabei bleib kaum ein Aspekt des Alltags vom Virus unbetroffen. Als effizientes Mittel zur Reduktion der Übertragung des SARS-Coronavirus 2 gilt der Mund-Nasen-Schutz.

Eine israelische Metaanalyse hat sich nun mit den Effekten eines Mund-Nasen-Schutzes auf die sportliche Leistungsfähigkeit beschäftigt. Untersucht wurden chirurgische Masken und die N95-Atemschutzmasken (vgl. FFP2) während eines kurzzeitigen intensiven Trainings. Jede der sechszehn gesunden Testpersonen führte einen maximalen Belastungstest auf dem Fahrradergometer ohne, mit chirurgischer Maske oder N95-Atemschutzmaske durch. Hierbei wurden verschiedene Parameter und die Zeit bis zur maximalen Ausbelastung verglichen. Insgesamt gab es hinsichtlich Atem- und Herzfrequenz, Blutdruck, Sauerstoffsättigung und Zeit bis zur Ausbelastung keinen Unterschied ob mit oder ohne Belastung getestet wurde. Einzig bei der N95-Atemschutzmaske war ein signifikanter Anstieg des endtidalen Kohlendioxids in der Ausatemluft nachweisbar.

Ingesamt lässt sich festhalten, dass kurzzeitige anstrengende aerobe körperliche Aktivität mit einer Maske durchführbar und sicher ist. Der leichte Anstieg des endtidalen Kohlendioxids spielt für gesunde Menschen keine Rolle. Im Falle von Lungenerkrankungen sollte sich erst langsam an Sport mit Maske gewöhnt werden.

Veröffentlicht von Dr. med. Achim Jerg, Dipl.-Biol.

Assistenzarzt

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