Sport bei Kälte

Wer sich lange in kalter Umgebung aufhält, muss mit leistungsmindernden Effekten rechnen. Kalte Witterungsbedingungen betreffen vor allem die Atemwege aber auch Erfrierungen und Unterkühlung sind ernst zu nehmen. Besonders betroffen von Unterkühlungen sind Athleten*innen mit einem niedrigen Körperfettanteil, geringer Muskelmasse und/oder limitierten Kohlenhydratspeichern (z.B. Low Carb-Ernährung). Im Wintersport wird durch angepasste Verkleidung versucht einer Unterkühlung entgegen zu wirken. Durch starkes Schwitzen und das ausbleibende Trocknen der nassen Kleidung kann es trotzt idealer Kleidung zu Unterkühlungen kommen.

Bei körperlicher Aktivität in kalter Umgebung müssen deswegen mehrere Aspekte hinsichtlich Flüssigkeit und Ernährung beachtet werden. So ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (idealerweise warmer Getränke) essentiell, da Schwitzen durch isolierende Kleidung schneller auftritt. Zudem ist der Energiebedarf in Ruhe unter extremer Kälte deutlich erhöht. Grund dafür ist eine übermässige Hitzeproduktion und der erhöhte Verbrauch von Kohlenhydraten. Deswegen sollte auch die Kohlenhydratzufuhr erhöht werden.

Veröffentlicht von Dr. med. Achim Jerg, Dipl.-Biol.

Assistenzarzt

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