Sport und Atherosklerose 5/5

Eine Viertelstunde Aktivität am Tag verringert die Sterblichkeit um 14 Prozent. Ist mehr also noch besser? Studien zeigten, dass bei Sportlern mehr Kalk in den Herzkranzgefäßen nachweisbar ist als bei weniger aktiven Menschen. Wie passt das zusammen? Wir geben in fünf Folgen Auskunft zu den häufigsten Fragen in diesem Zusammenhang.

Zur Originalarbeit geht es durch Klick auf das Bild.

Müssen sich Sportler*innen Sorgen machen wegen ihres Atheroskleroserisikos?

Nein! Die Studienlage lässt sich relativ kompakt zusammen fassen. Zwar scheinen Sportler*innen mehr Plaques in den Herzkranzgefäßen aufzuweisen, diese sind aber stabiler als bei den weniger sportlich Aktiven. Damit einher geht ein geringeres Risiko des Aufreißens dieser Plaques welches zu einem Blutgerinnsel führt was letztlich den Herzinfarkt hervorrufen kann. Ganz klar ist: Wer viele Plaques hat und Sport treibt, reduziert sein Sterberisiko signifikant. Dies resultiert in einer höheren Lebenserwartung von ca. drei Jahren sowohl von Amateur- als auch Profiathleten*innen. Besonders geeignet ist hier Ausdauersport.

Fazit: Wer Sport treibt, tut seinen Gefäßen in jedem Fall etwas Gutes und lebt im Schnitt drei Jahre länger.

Veröffentlicht von Dr. med. Achim Jerg, Dipl.-Biol.

Assistenzarzt

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