Sport und Atherosklerose 4/5

Eine Viertelstunde Aktivität am Tag verringert die Sterblichkeit um 14 Prozent. Ist mehr also noch besser? Studien zeigten, dass bei Sportlern mehr Kalk in den Herzkranzgefäßen nachweisbar ist als bei weniger aktiven Menschen. Wie passt das zusammen? Wir geben in fünf Folgen Auskunft zu den häufigsten Fragen in diesem Zusammenhang.

Zur Originalarbeit geht es durch Klick auf das Bild.

Hat die Sportart einen Einfluss auf Atherosklerose?

In den meisten Studien wurden Läufer*innen und Radfahrer*innen untersucht. Dabei zeigte eine dänische Studie, dass Radfahren verglichen mit Laufen mit weniger Gefäßplaques einhergeht. Zudem waren die Plaques der Radfahrer*innen häufig nur kalzifiziert und damit potentiell stabiler. Andere Studien bewiesen diese Beobachtung jedoch nicht und zeigten keine signifikanten Unterschiede. Zudem scheinen vorwiegend Männer betroffen zu sein, wohingegen Frauen von dem die Gefäße schützenden Effekt des Östrogens profitieren. Daher kann keine Aussage darüber getroffen welche Sportart vor Atherosklerose schützt. Hierfür gibt es zu wenige wissenschaftliche Arbeiten.

Fazit: Ob die Sportart einen Einfluss auf die Atherosklerose hat, kann nicht abschließend beantwortet werden.

Veröffentlicht von Dr. med. Achim Jerg, Dipl.-Biol.

Assistenzarzt

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