Sport und Atherosklerose 2/5

Eine Viertelstunde Aktivität am Tag verringert die Sterblichkeit um 14 Prozent. Ist mehr also noch besser? Studien zeigten, dass bei Sportlern mehr Kalk in den Herzkranzgefäßen nachweisbar ist als bei weniger aktiven Menschen. Wie passt das zusammen? Wir geben in fünf Folgen Auskunft zu den häufigsten Fragen in diesem Zusammenhang.

Zur Originalarbeit geht es durch Klick auf das Bild.

Wie weist man die Atherosklerose eigentlich nach?

Die Atherosklerose wird meist per Computertomographie (CT) festgestellt. Hierbei kann über verschiedene Rechenverfahren die Ausprägung der Atherosklerose und damit des kardiovaskulären Risikos errechnet werden. Gelegentlich können Plaques auch im Ultraschall nachgewiesen werden. Grundsätzlich gilt: Wo ein Plaque ist, sind wahrscheinlich auch andere Gefäße betroffen, da die Atherosklerose eine Systemerkrankung ist. Zudem ist der Herzkatheter (Koronarangiographie) eine wichtige Untersuchung die Auskunft über die Art der Plaques gibt. Entscheidend ist, wieviel Calcium in die Plaques eingebaut wurde. Umso mehr, umso stabiler und damit ein umso geringeres Risiko für einen Herzinfarkt.

Fazit: Computertomographie (CT) und Herzkatheter geben Aufschluss über Verkalkungen an den Herzkranzgefäßen.

Veröffentlicht von Dr. med. Achim Jerg, Dipl.-Biol.

Assistenzarzt

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