COVID-19: Warum es sich lohnt weiter achtsam zu sein

Zunehmend dominieren kritische Stimmen zu Social Distancing und den eingeleiteten Maßnahmen im Kampf gegen das SARS-Coronavirus 2 die öffentliche Debatte. Mittlerweile gibt es sogar Demonstrationen gegen die Einschränkungen und Verschwörungstheorien schießen ins Feld. Für uns als Ärzte*innen ist das schwer zu ertragen. Natürlich möchte jeder in sein gewohntes Leben zurück, feiern gehen, die Kneipe am Eck aufsuchen oder Freunde*innen umarmen können. Aber es sollte eines immer gewiss sein: Es hat sich eigentlich nichts verändert. Das Virus ist nach wie vor präsent, es gibt keine ursächliche Therapie und auch eine Impfung ist nicht in Sicht. Das einzige was uns von vielen anderen Ländern unterscheidet, ist das Glück die Epidemie frühzeitig erkannt und bekämpft zu haben. Wir sind gut beraten dieses Glück nicht über zu strapazieren. Mittlerweile zeichnet sich zudem ab, dass COVID-19 keine reine Lungenerkrankung ist, sondern vielmehr den ganzen Körper befällt. Es sind Beteiligungen von Nerven, Herz, Gefäßen und Blutgerinnung beschrieben. Auch sollte niemand darauf bauen, jung oder fit zu sein. Grundsätzlich kann COVID-19 jede und jeden treffen und das gilt bis hin zum Tod. Hier ein spannender Artikel über die Leidensgeschichte einer 29jährigen Patientin. Also nochmals der Appell: Haltet Abstand, tragt die Masken und achtet aufeinander!

Veröffentlicht von Dr. med. Achim Jerg, Dipl.-Biol.

Assistenzarzt

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