Tipps für ein fittes Gehirn – Teil 2

Zur WHO-Leitlinie und weiteren Informationen geht es durch einen Klick auf das Bild.

Gestern haben wir die Empfehlungen der Alzheimer Association vorgestellt. Weiter geht es heute mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese stellt in ihrer aktuellen Leitlinie zur Verringerung des Risikos einer Demenzerkrankung Lebensstilfaktoren und chronische Erkrankungen vor.

Hinsichtlich des individuellen Lebensstils sollte gemäß den Empfehlungen der WHO auf nachfolgende Maßnahmen geachtet werden:

  1. Körperliche Aktivität
  2. Nichtrauchen bzw. Beendigung des Rauchens
  3. Ausgewogene Ernährung (z.B. DASH-Diät)
  4. Alkoholverzicht
  5. Kognitives Training (z.B. „Gehirnjogging“, lebenslanges Lernen, Lesen)
  6. Soziale Aktivität und Teilhabe (z.B. Freunde*innen treffen, Vereinsarbeit)

Zudem weist die WHO auf eine Reihe von Erkrankungen hin, die zu einem erhöhten Demenzrisiko führen. Anders formuliert bedeutet dies: Wer sein Demenzrisiko senken möchte, sollte die unten genannten Krankheiten verhindern (z.B. durch oben genannten Lebensstil) oder diese zumindest ärztlich behandeln lassen.

  1. Adipositas (Übergewicht)
  2. Bluthochdruck (Die DASH-Diät senkt übrigens auch den Blutdruck!)
  3. Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  4. Dyslipidämien (Fettstoffwechselstörungen, „zu hohes Cholesterin“)
  5. Depression
  6. Schwerhörigkeit

Veröffentlicht von Dr. med. Achim Jerg, Dipl.-Biol.

Assistenzarzt

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